Begegnungsstaette_SchwalbenohlLiebe Mitstreiter, hier ein Bericht über meinen Besuch in der Begegnungsstätte im Schwalbenohl in der letzten Woche:

Bürgermeisterkandidat Christian Pospischil traf sich in der Begegnungsstätte des Bürgervereins Schwalbenohl mit Schwalbenohler Bürgern. Überwiegend waren Nicht-Parteimitglieder der Einladung gefolgt, die lebhaft mitdiskutierten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Vorsitzenden des Bürgervereins, Horst Peter Jagusch, stellte Bürgermeisterkandidat Christian Pospischil den Anwesenden kurz sich und seinen Werdegang vor. Anschließend nannte er seine Zielvorstellungen, die er als zukünftiger Bürgermeister der Hansestadt Attendorn in Angriff nehmen wolle. Er stellte vor allem heraus, einen neuen Führungs- und Entscheidungsstil für Attendorn zu kreieren, in dem er die Bürger bei zukünftigen Entscheidungen mitnehmen wolle. Er wolle weiterhin den sozialen Zusammenhalt fördern und Angebote in den Bereichen Bildung, Kultur und Freizeit ausbauen. Neben einer soliden Haushaltspolitik werde es auch darum gehen, Unternehmen beste Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Zudem sei ihm wichtig, die Zukunft der Dörfer und Ortsteile zu sichern und die Attraktivität der Innenstadt zu erhöhen.

Breiten Raum nahmen natürlich die Belange der Schwalbenohler Bürger ein. In diesem Stadtteil wohnen viele alte Menschen, deren Mobilität nicht immer sehr hoch ist. So wurde beklagt, dass an Wochenenden zu wenig Busse aus dem Schwalbenohl in die Stadt fahren.

Die Straßen im Schwalbenohl, die zum Teil in einem desolaten Zustand sind, wurden ebenso angesprochen wie die mit der Einführung des Verkehrskonzeptes geplanten Sperrungen von Straßen in Ennest und im Schwalbenohl. Pospischil sprach sich dafür aus, die Zunahme von Umgehungsfahrten durch das Schwalbenohl genau zu verfolgen und gegebenenfalls die probeweise durchgeführten Sperrungen nach einem Jahr wieder rückgängig zu machen.

Die Planungen für das Quartiersentwicklungskonzept Schwalbenohl sollen bis zum Jahr 2016 abgeschlossen sein. Pospischil wies eindrücklich darauf hin, dass eine Aufwertung des Wohnumfelds im Schwalbenohl nötig sei. Insbesondere müsse eine neue Mitte als Treffpunkt und zur Ansiedlung von Dienstleistungen geschaffen werden. Wenn die an dem Platz liegenden Gebäude der Wohnungsgenossenschaft umgestaltet werden, sollen u.a. Betreuungseinrichtungen in der unteren Ebene entstehen. Auch die Einrichtung eines Bürgerbüros, wie es Stadtverordneter Horst Peter Jagusch schon einmal vorgeschlagen hatte,  solle geprüft werden.

Zur „Neuen Mitte“ meinte Marianne Müller, dass es eigentlich „Alte Neue Mitte“ heißen müsse, denn früher war hier im Kreuzungsbereich Dortmunder und Lübecker Straße der Ort, an dem sich die Schwalbenohler beim täglichen Einkauf oder zur Abgabe ihrer Lottoscheine trafen.

Im Anschluss an diesen Vortrag ergab sich eine interessante Diskussion. Es wurde deutlich, dass die Neugestaltung der Attendorner Innenstadt eines der wichtigsten Themen für Pospischil darstellte. Er erklärte, das Thema Umgestaltung der Innenstadt werde sofort Priorität haben, wenn er zum Bürgermeister gewählt werde.

Aber auch auf Möglichkeiten für Jugendliche ging Pospischil sehr eingehend ein. Für ihn war es – wie für die Anwesenden – sehr wichtig, dass für junge Menschen Räume geschaffen werden müssen, an bzw. in denen sie sich treffen können, wie z.B. ein Jugendcafe in der Innenstadt.

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