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In diesem Jahr feiert der Musikzug Attendorn sein 125-jähriges Bestehen. Nach einem abwechslungsreichen Palmsonntagskonzert durfte ich gestern auch am Kommersabend teilnehmen. Dieser wurde durch einen musikalisch vom Musikzug und der Sauerlandia sehr schön gestalteten Festgottesdienst eröffnet. Danach folgte der eigentliche Kommersabend bei bester Stimmung im Feuerwehrhaus. Ich möchte mich beim Musikzug Attendorn für den gelungenen Abend gestern bedanken und noch einmal zu diesem seltenen Jubiläum herzlich gratulieren.

Bedanken möchte ich mich auch für viele Jahre beste musikalische Unterhaltung und die großartige Jugendarbeit, die dort in verschiedensten Ensembles geleistet wird. Dies gilt natürlich nicht nur für den Musikzug Attendorn, sondern auch für den aus Ennest sowie die Musikvereine in Dünschede, Helden und Lichtringhausen. Alle aufgezählten Vereine bilden Dutzende Kinder und Jugendliche aus. Damit sichern sie ihre eigenen Zukunft, aber sie leisten auch der Gesellschaft einen großen Dienst. Denn ein Instrument im Orchester zu spielen, bringt auch die Persönlichkeitsentwicklung voran und integriert Jugendliche in ein soziales Gefüge. Hier wird mit viel Spaß Bildungsarbeit gemacht.

Dass die Stadt diese Vereine und vor allem ihre Jugendarbeit weiterhin fördern muss, versteht sich von selbst. Deshalb ist es gut, dass die Förderung der Jugendlichen in kulturtreibenden Vereine mittlerweile der Förderung im Sportbereich angeglichen wurde. Auch die Schaffung von Proberäumlichkeiten in Ennest und Lichtringhausen hat sich als sinnvoll erwiesen.

Ich hoffe, dass die Vereine noch lange die Früchte ihrer hervorragenden Jugendarbeit ernten werden. Die Musik spielt in Attendorn und den umgebenden Dörfern und ist von dort nicht wegzudenken.

(Foto: Musikzug Attendorn)

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