Eröffnung MountainbikeparkAm Samstag habe ich zum ersten Mal die klischeehafte Kerntätigkeit eines Bürgermeisters ausgeführt und ein buntes Band durchschnitten. Ich hatte das Vergnügen, den Mountainbikepark am Rappelsberg zu eröffnen. Nach Jahren konnte nun der Wunsch der Jugendlichen endlich erfüllt werden. Die große Zahl von Mountainbikern, die sofort nach der Eröffnung „Single Track“, „Dirtline“ und „Pumtrack“ ausprobierten, sprach für die große Nachfrage nach einem solchen Park. Und alle Experten, Planer und Sportler, sind sich einig, dass die Anlage am Rappelsberg sportliche eine Herausforderung darstellt, die ihresgleichen im Kreis Olpe sucht.

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Mein Dank gilt allen, die an der Umsetzung des Mountainbikeparks beteiligt waren. Dies sind neben den Experten der externen Fachbüros vor allem Mitarbeiter aus dem Tiefbauamt und die Jugendlichen selbst, die sich an der Planung und sogar am Bau der Strecke selbst beteiligt haben. Vor so viel Engagement muss man den Hut ziehen. Mir war es deshalb in meiner Ansprache vor so vielen Jugendlichen wichtig zu betonen, dass sich politisches Engagement lohnt. Voraussetzung ist allerdings ein langer Atem, der einem in der ein oder anderen Gremiensitzung nicht ausgeht. Aber der Mountainbikepark ist ein schönes Beispiel dafür, dass Jugendliche etwas erreichen können, wenn sie die Interessen in die eigene Hand nehmen und sich einmischen. Und übrigens: Genau so soll Demokratie übrigens funktionieren.

Wie schon am Samstag zu beobachten war, findet der Mountainbike Anklang bei Jugendlichen aus Attendorn und darüber hinaus. Wir haben damit eine weitere Freizeitattraktion in Attendorn geschaffen. Diesen Weg wollen wir weitergehen, damit sich Jugendlichen und junge Menschen in Attendorn wohlfühlen und eine breite Auswahl an Freizeitangeboten vorfinden. Nur wer sich hier als junger Mensch wohlfühlt, möchte hier auch alt werden. Und genau das müssen wir in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels erreichen.

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