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In dieser Woche mussten wir Josef Vorderwülbecke zu Grabe tragen. Als allseits geschätzter Pfarrer hatte er sich erst 2010 in den Ruhestand verabschiedet, war aber weiterhin in Attendorn wohnen geblieben und als Geistlicher weiterhin präsent. Josef Vorderwülbecke war schon als Vikar in Attendorn tätig gewesen. 1995 kehrte er zu seiner „großen Liebe“ als Pfarrer zurück und leitete seit 2002 auch den hiesigen neu gegründeten Pastoralverbund.

Josef Vorderwülbecke war eine hochgeschätzte Persönlichkeit in unserer Stadt. Dass er den Titel eines nicht-residierenden Domkapitulars führte, hatte er sich sicherlich verdient. Die Auszeichnung stand aber fast in Gegensatz zu seinem bescheidenen und zurückhaltenden Wesen. Josef Vorderwülbecke war ein angenehmer Mensch, der den Attendornern ein fürsorglicher und zugewandter Seelsorger war. Er gab jedem das Gefühl, dass er nicht selbst, sondern sein Gegenüber im Vordergrund stand. So konnte er Menschen und auch den Pastoralverbund ruhig durch bewegte Zeiten führen.

In letzter Zeit habe ich als Bürgermeister Josef Vorderwülbecke desöfteren bei Anlässen wie Goldenen Hochzeiten als freundlichen Gesprächspartner erlebt. Gern hätte es so noch einige Jahre weitergehen können. Aber angesichts seines Todes mögen wir in seinem und unserem Glauben Trost finden. Auf seine großen Verdienste um die Menschen in Attendorn aber schauen wir dankbar zurück.

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