Bei meinem Besuch in den Räumlichkeiten des Kinderschutzbundes in der Kölner Straße konnte ich mich von der oft unauffälligen, aber wertvollen Arbeit des Kinderschutzbundes in Attendorn überzeugen. Der Kinderschutzbund belegt dort in einem Mehrfamilienhaus eine Wohnung, die er vor allem für sein Lernpatenprojekt nutzt. Dutzende Attendorn stellen sich hier ehrenamtlich als Lernpaten für Kinder aus schwierigen Verhältnissen zur Verfügung und helfen ihnen bei den Schulaufgaben. Dabei bleibt es aber nicht. Oft ist der Lernpate auch Ansprechpartner für andere Fragen und Sorgen und kann den Kindern und ihren Familien auch in anderen Lebenssituationen Orientierung und Hilfe  bringen.

Das ist das Wertvolle an der Arbeit des Kinderschutzbundes und seiner Lernpaten. Sie leisten – unabhängig vom Bezug staatlicher Leistungen – einen wertvollen Beitrag zur individuellen Förderung ihrer „Patenkinder“ und letztendlich auch zur Chancengleichheit in der schulischen und später beruflichen Laufbahn. Dass es gelungen ist, diese Hilfe genau dort anzubieten, wo sie nötig ist, nämlich direkt in der Nachbarschaft zumindest einiger „Patenkinder“, ist ein Glücksfall. Die Menschen werden dort abgeholt, wo sie sind.

Es war ein schöner Nachmittag in der Kölner Straße. Vielen Dank noch einmal für Kaffee, Kuchen und Waffeln! Ich wünsche dem Kinderschutzbund nicht nur an diesem Standort viel Erfolg für seine weitere Arbeit! Übrigens gehören zu diesem Erfolg auch weitere Menschen, die sich als Lernpaten zur Verfügung stellen. Bedarf gibt es noch viel! Melden Sie sich also gern beim Kinderschutzbund, wenn sie dieses Projekt unterstützen möchten!

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