Unter diesem Motto ruft die IG Metall zur Teilnahme an der Landtagswahl am kommenden Sonntag auf. Und damit hat die IG Metall vollkommen recht.

Genau so wie man auch kommuniziert, wenn man nichts sagt, trifft man auch eine Wahlentscheidung, wenn man nicht wählen geht. Nämlich die, dass die anderen für einen mit-entscheiden. Und die anderen wählen womöglich was ganz anderes, als ich selbst will. Die anderen wählen vielleicht auch genau die radikalen Parteien, die unserer Demokratie schaden und Hass verbreiten.

Also gehen Sie bitte wählen! Unsere Demokratie lebt vom Mitmachen. Machen Sie mit und füllen Sie unsere Demokratie mit Leben. Denken Sie daran, dass ein freies Land und freie Wahlen Errungenschaften sind, die nicht selbstverständlich sind. Anderswo werden Menschen, die sich für freie Wahlen einsetzen, verfolgt oder sitzen im Gefängnis.

Sicherlich haben die etablierten Parteien nicht alles richtig gemacht. Trotzdem bitte ich sie, die Parteien zu unterstützen, die für unsere freiheitliche Grundordnung, unseren Rechts- und Sozialstaat stehen. Die „Alternative für Deutschland“  ist jedenfalls keine wirkliche Alternative, sondern lediglich eine angst- und hassgetriebener Fluchtversuch in die Vergangenheit. Lösungen für die globalisierte Welt von heute und Visionen für morgen bietet diese Partei wie die anderen Rechtspopulisten in Europa nicht.

Ich würde mich über eine sehr hohe Wahlbeteiligung und einen sehr geringen Stimmenanteil für die AfD in Attendorn freuen. Dafür bitte ich Sie von Herzen, gehen Sie wählen und erteilen Sie den radikalen Parteien in unserem Land eine Absage!

Mein Dank geht an meine Mitarbeiter und die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer in den Wahllokalen, die für den reibungslosen Ablauf einer Wahl sorgen. Da ich zum ersten Mal als Bürgermeister Einblick in die Organisation einer Wahl habe, bekomme ich gerade zum ersten Mal mit, wie viel Arbeit dies verbunden ist und wie viel Verantwortungsbewusstsein dafür nötig ist.

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