Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung auf meinen Vorschlag hin beschlossen, dass in Attendorn ein Kino gebaut werden soll. Damit wird die Stadt bzw. ihre Tochtergesellschaft zum Investor für ein Projekt, das seit Jahrzehnten an erster Stelle gefordert wird, wenn von fehlenden Freizeiteinrichtungen in Attendorn die Rede ist. Ich bin überzeugt, dass wir durch ein Kino eine große Bereicherung im Freizeit- und Kulturangebot erfahren werden, allen Altersgruppen, vor allem Jugendlichen, etwas bieten und darüber auch einen Impuls für die Gastronomie setzen.

Vor allem ist der Bau eines Kinos ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der weichen Standortfaktoren. Wenn sich ein junger Mensch oder eine Familie dazu entscheiden soll, sich in Attendorn niederzulassen und zu arbeiten, dann ist ein gutes Angebot an Freizeit- und Gastronomieeinrichtungen mitsamt Kino gerade in Zeiten vieler offener Stellen überall im Land ein starkes Argument.

Das Kino soll zwischen Hanse-Hotel und Lidl an der Finnentroper Straße entstehen. Es soll fünf Kinosäle bekommen. Als Betreiberin stehen Christin Hanses und Johannes Cordes bereit, die in Lennestadt auch das Lichtspielhaus in dritter Generation betreiben. Ich bin sicher, dass wir mit ihnen motivierte, verlässliche und innovative Kinobetreiber bekommen werden.

Wenn der Stadtrat in seiner Sitzung im Dezember die entsprechenden Haushaltsmittel freigibt, werden wir im Frühjahr unverzüglich mit dem Bau des Kinos starten. Ich freue mich schon auf die erste Filmpremiere in Attendorn nach jahrzehntelangem Filmriss.

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