Der Neujahrsempfang des Roten Kreuzes und der Hansestadt Attendorn ist nicht nur ein angenehmer Abend mit circa 200 Gästen aus allen gesellschaftliche Bereichen der Stadt. Er bietet auch eine erstklassige Gelegenheit, eine Ausschau auf das neue Jahr und wichtige Projekte in der Zukunft zu halten. Der Attendorner Unternehmer Arndt Kirchhoff hat den Zuhörern als Gastredner einen überaus spannenden Einblick in die Zukunft der Automobilindustrie in Deutschland und auch Attendorn gegeben.

In meiner Rede habe ich den Blick auf einige Zukunftsprojekte der Stadt gelenkt. Auch wenn ich Klartext gesprochen habe, mir geht es weniger um eine Abrechnung mit Kritikern als mehr um eine positive und aktive Grundhaltung zu nötigen Veränderungen und zu unserer Stadt allgemein. Denn, um ein starker Standort zu bleiben und eine Vielzahl sozialer, kultureller und gemeinschaftlicher Aktivitäten weiter finanzieren zu können, muss Attendorn für Firmen attraktiv bleiben, aber auch als Lebensstandort attraktiver werden. Dafür ist allerdings schon weit mehr bewegt worden, als die Schwarzseher wahrhaben wollen.

Hier der in den Medien wiedergegebene Abschnitt dazu aus meiner Rede im Wortlaut; die ganze Rede wird ab Ende der Woche unter der Rubrik „Beiträge“ zu finden sein:

„Meine Damen und Herren, halten Sie sich einen Moment die Fortschritte vor Augen, die wir in der Ennester Straße und rund um den Feuerteich erreicht haben. Denken Sie zurück an die schmalen Bürgersteige, an das lebensgefährliche Parkchaos vor Schulbeginn, an die schäbige öffentliche Toilette und die Altglascontainer direkt an der Kreuzung. Denken Sie auch zurück an die Industrieruine in der östlichen Innenstadt direkt am heutigen Kreisverkehr. Fragen Sie sich, ob sie sich realistisch vorstellen konnten, als in der östlichen Innenstadt noch Fabriken standen, dass da einmal ein florierendes Einkaufszentrum, ein Mehrgenerationenspielplatz, ein Kino und ein schickes Hotel stehen würden? Und meinen Sie nicht auch, dass uns das optimistisch für die kommenden Veränderungen stimmen sollte? Und meinen Sie nicht zuguterletzt, dass wir mal wieder stolz sein sollten auf unsere Stadt? Auf unsere schöne Stadt, in der es sich so gut leben lässt und um die uns andere so beneiden! Sollten wir nicht mal wieder neugierig sein, auf das, was dort geboten wird? Natürlich: Der ein oder andere Attendorner beklagte sich bis vor kurzem, dass am Wochenende nichts los sei in Attendorn, und jetzt fangen die ersten schon wieder an im Internet zu klagen, dass man in bestimmten Kneipen kein Bein an die Erde bekomme und es da viel zu voll und laut sei. Aber jenseits aller Twersigkeits-Folklore sollten wir uns klarmachen, wie abschreckend dieses ganze Kaputtreden wirkt, wie abschreckend das auf Menschen wirkt, die hier vielleicht investieren oder einen Laden eröffnen wollen. Attendorn und seine Innenstadt haben genug Vorzüge, auf die man stolz sein kann und in diesem Jahr kommen noch einige hinzu.“

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