So eine Atmosphäre gibt es sonst nur in Universitäts- oder Großstädten, immer öfter jetzt aber auch in Attendorn: Das kleine Studio A an der Kölner Straße bietet ein beeindruckend volles Konzertprogramm mitten in einem Antiquariat an.

Am Samstagabend habe ich dort den Liedermacher „Rich Kid Rebellion“ aus Dortmund in einer wunderbar lockeren Atmosphäre erlebt. Mittlerweile geben sich dort circa alle zwei Wochen die Bands die Klinke in die Hand. In der Region ist das Studio A mittlerweile ein Begriff in der Bandszene, regional bekannte Bands wechseln sich mit Newcomern ab, die froh sind, endlich mal irgendwo öffentlich auftreten zu können. Und im Februar gibt es sogar einen Abend mit Karnevalsmusik…

Möglich gemacht hat dies Alfred Knebel in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus-Rundfunk KRA 2 und dem Kulturbüro Attendorn. Vor dieser Leistung, mit einem so dichten Konzertprogramm und dieser kuscheligen kleinen Konzert-Location das kulturelle Leben in Attendorn zu bereichern, ziehe ich meinen Hut ganz tief. Und das läuft alles nur mit viel ehrenamtlichen Engagement und der Bereitschaft der Bands, quasi für ein Trinkgeld im Studio A aufzutreten. Aber Bands wie Zuhörer fühlen sich dort offensichtlich wohl – ich am Samstag übrigens auch.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich für das Studio A engagieren. Sicherlich wäre auch die Umsetzung der Planung für den Alten Bahnhof ein wichtiger Schritt, um diese Facette des kulturellen Leben mit den Protagonisten weiterentwickeln zu können.

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