am 15.06.1945 explodierte das Munitionslager im Keller des Verwaltungsgebäudes an der Kölner Straße.

35 Menschen kamen bei diesem Unglück noch einen Monat nach Kriegsende um, viele weitere wurden verletzt, die anliegenden Gebäude schwer beschädigt. Gestern habe ich anlässlich des 75. Gedenktages an dieses schwere Unglück ein Blumengebinde am Mahnmal an der Seite unseres Rathauses, nahe der damaligen Unglücksstelle niedergelegt und der Opfer gedacht. Sie mahnen uns abermals, dass es nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus geben darf.

Gedenkstele Explosion Munitionslager Lichtringhausen

Klosterplatz und Rathausvorplatz sind im Moment eine große Baustelle. Die Plätze sollen attraktiver gestaltet, ihre Historie stärker herausgearbeitet werden.  So sollen der Standort der 1945 schwer beschädigten und später abgerissenen Franziskanerkirche wieder als Relief im Boden sichtbar gemacht und das frühere Portal wieder aufgestellt werden. Bei den Bauarbeiten sind nicht explodierte Reste der damals eingelagerten Munition entdeckt und beseitigt worden.

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