Zusammen mit den SPD-Stadtverordneten aus dem Schwalbenohl und einigen interessierten Bürgerinnen und Bürgern habe ich mich am Wochenende auf den Weg durch den Schwalbenohl gemacht. Eine gute Gelegenheit, um Bilanz zu ziehen über das in den letzten Jahren Erreichte und sich neue Ziele und Verbesserungen vorzunehmen.

Natürlich gibt es Herausforderungen: Die Infrastruktur des Schwalbenohls, der maßgeblich in den 60er-Jahren entstanden ist, zu modernisieren zum Beispiel oder die Integration in diesem Multikulti-Stadtteil zu fördern. Aber es ist nicht unsere Sache, nur vor der Wahl auf Missstände hinzuweisen, um die man sich vorher jahrelang nicht gekümmert hat.

Beste Lage mit Blick auf den Dom: Der zukünftige Bürgerpark

In den letzten Jahren ist beispielsweise auf Antrag der SPD der Spielplatz an der Dortmunder Straße aufgewertet worden. Ebenso hat die Wohnungsgenossenschaft die Initiative der SPD-Stadtverordneten aufgegriffen und begonnen, die Häuser an der Soester Straße zu modernisieren und anzustreichen. Ich habe mich persönlich dafür eingesetzt, dass die Stadt durch ihre Förderung die Einrichtung des Sozial- und Begegnungszentrums „Lebensfroh“ mit-ermöglicht und durch den Erwerb des Ladenlokals des „Netto“ die Nahversorgung im Schwalbenohl sichert. Gegenüber vom Netto entsteht derzeit ein kleiner Platz, der die Aufenthaltsqualität in diesem zentralen Bereich steigern soll.

Aber natürlich haben wir uns auch gemeinsam die nächsten Ziele gesetzt: Dazu gehören die ebenfalls von der SPD beantragte Aufwertung des Umfeldes von Rundturnhalle und Stadthalle ebenso wie die Herrichtung des Bürgerparks unterhalb der Stadthalle. Beide Flächen können viel zur Aufenthaltsqualität und Erholung der Menschen im Schwalbenohl beitragen. Daneben steht auch die Erneuerung weiterer Straßen, besonders des oberen Abschnitts der Lübecker Straße, und die Verbesserung der Barrierefreiheit auf den Gehwegen auf dem Programm.

http://Vor dem Netto bei der Neueröffnung

Ein besonderes Anliegen ist es mir, in Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft gegen die wilden Ablagerungen von Sperrmüll an manchen Straßen koordinierter vorzugehen. Für die Koordination des Zusammenlebens in diesem Wohnquartier generell sollten wir prüfen, ob es möglich ist, mit entsprechenden Fördergeldern ein Quartiersmanagement aufzubauen. Außerdem soll es im Schwalbenohl eine Anlaufstelle für Jugendliche geben, wenn das Jugendzentrum demnächst in den Bahnhof zieht..

Kurzum: Auch im Schwalbenohl hat sich viel bewegt. Es gibt aber auch noch einiges zu tun. Die Menschen im Schwalbenohl haben unser ganzes Engagement verdient, nicht nur im Wahlkampf.

Anderen empfehlen: