Bürgerpark: Mitgestalten statt meckern

31. März 2021

Videokonferenz mit dem Jugendparlament zum Thema Bürgerpark

In diesem Sinne schalteten sich Mitglieder des Attendorner Jugendparlamentes in die Planungen für den Bürgerpark ein. Der Bürgerpark zwischen Stadthalle und Innenstadt soll eine attraktive Aufenthaltsfläche für alle Altersgruppen werden. Deshalb freue ich mich sehr, dass sich die engagierten Jugendlichen aus dem Jugendparlament für die Planungen interessieren und eigene Ideen einbringen wollen.

Diese sind herzlich willkommen. So war es auch selbstverständlich, dass sich der Umweltbeauftragte der Stadt, Martin Plückebaum, und ich Zeit genommen haben, die Planungen vorzustellen und über ergänzende Ideen in einer Videokonferenz mit den Jugendlichen zu diskutieren. Schließlich soll an dieser über Jahrzehnte vernachlässigten Stelle kein „Verwaltungspark“, sondern ein Park für alle Bürger entstehen.

So oder ähnlich könnte der Bürgerpark am Hang aussehen (Beispielbild).

Deutlich wurde, dass der Bürgerpark das Potenzial hat, ein Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und einem fantastischen Blick über die Stadt für die Menschen zu werden, aber gleichzeitig ein Refugium für Tiere und Pflanzen bleiben kann. In diesem Sinne kann die ökologische Vielfalt nach dem Umbau sogar noch deutlich ausgebaut werden.

Den Jugendlichen bin ich dankbar für Ihr Interesse und Ihre Anregungen! Mir ist dadurch klar geworden, dass in umweltpädagogischer Hinsicht viel möglich ist im Bürgerpark, zum Beispiel durch Führungen oder einen Tag des offenen Parks, wobei vermittelt wird, wie Gärten klimaresilient und artenreich gestaltet werden können. Auch was die Einbindung von Schulen, Kindergärten und weitere Nutzergruppen angeht, greifen wir die Ideen des Jugendparlamentes gerne auf.

Ich bin überzeugt, dass sich der Mut zur Neugestaltung auch hier auszahlen wird. Die Mitglieder des Jugendparlamentes machen es vor, dass letztlich Mitgestalter und nicht Meckerer die Dinge zum Besseren bewegen.

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