20140219_Firmenbesuch_KirchhoffAm vergangenen Mittwoch durfte ich mich von der hohen Innovationskraft der Attendorner Unternehmen überzeugen. Dies geschah am konkreten Beispiel von Kirchhoff Automotive. Dort traf ich zu einem Gespräch mit Arndt G. Kirchhoff zusammen. Das Gespräch mit dem Unternehmer, der in unserer Region auch in vielfältiger Weise ehrenamtlich tätig ist, verlief in angenehmer Atmosphäre. Einig waren wir uns in der Frage, dass wir unseren Wirtschaftsstandort weiterentwickeln müssen, dass es aber bei der Frage des „Wie?“ nötig ist, die Bürger stärker in die Entscheidungen einzubeziehen als früher. Beeindruckend fand ich vor allem die Entwicklung der Firma Kirchhoff (vormals Kutsch), die mittlerweile circa 800 Mitarbeiter in Attendorn beschäftigt. Beim Thema Wachstum machte Herr Kirchhoff darauf aufmerksam, dass die öffentliche Hand in der Pflicht stehe, die Infrastruktur den wirtschaftlichen Ambitionen anzupassen und traf einen wunden Punkt. Denn ich bin überzeugt, dass wir in Deutschland seit langem viel zu wenig in unsere Infrastruktur stecken. In Attendorn heißt dies, dass wir Straßen, Mobilfunk und Breitbandversorgung auf dem neuesten Stand halten müssen.

Bei der anschließenden Besichtigung des Werkzeugbaus führte mich Herr Kirchhoff durch den neuen Werkzeugbau. Dieser zeugt vom hohen technischen Niveau und einer engen Zusammenarbeit mit der Wissenschaft. Langfristig, da bin ich mir mit Herrn Kirchhoff einig, werden wir unser wirtschaftliches Niveau genau dann halten, wenn wir unseren technologischen Vorsprung aufrecht erhalten. Der Unternehmergeist und die hoch qualifizierten Fachkräfte der Attendorner Firmen geben Anlass zu Optimismus.

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