Im Jahr 2017 wird sich einiges in Sachen Breitband in Attendorn tun. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren in Biekhofen, Niederhelden und Dünschede für eine Breitbandanbindung gesorgt wurde, sollen in diesem Jahr für 6.000 Haushalte in Attendorn und Ennest bis zu 100 MBit/s möglich werden. Dies hat die Telekom der Stadt jüngst mitgeteilt (siehe Foto Ralf Engstfeld von der Telekom und Christof Schneider von der Hansestadt Attendorn v.l.).

Und neben diesem großräumigen „Eigenausbau“ der Telekom sollen alle größeren Ortschaften (ab circa 50 Einwohner) und Gewerbegebiete in Attendorn, die über noch keine Breitbandanbindung verfügen, über ein öffentliches Förderprogramm eine solche erhalten. Ein entsprechende Ausschreibung bereitet der Kreis Olpe derzeit vor. Im Rahmen des Förderprogramms übernehmen Bund und Land 90% der Kosten, 10% steuert die Hansestadt Attendorn bei.

Mittlerweile ist eine gute Internetanbindung selbstverständlicher Teil einer guten Infrastruktur. Nur eine Kommune, die dies bietet, kann sich erfolgreich um die Ansiedlung von Unternehmen und Familien bemühen. Deshalb wird die Hansestadt Attendorn ihre Bemühungen fortsetzen, um flächendeckend eine gute Internetanbindung zu ermöglichen und auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben.

Allerdings muss immer wieder darauf hingewiesen werden, dass der Verbraucher nicht automatisch von der besseren Internetanbindung profitiert, sondern auch über einen entsprechenden Vertrag verfügen muss. Welche Straßenzüge genau profitieren, darüber erhält man beim Amt für Bürgerservice  und Wirtschaftsförderung sowie Euronics und Radio Waller in Attendorn Auskunft.

Und auch wenn es bei dem ein oder anderen einen bereits wunden Punkt trifft: Auch Breitband ist ohne Baustellen nicht zu haben…

 

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