Das neue Feuerwehrhaus im Repetal ist fertig. Am vergangenen Wochenende durften wir das schmucke Gebäude zusammen mit vielen Feuerwehrkameraden und anderen Gästen einweihen. Der Bau, der am Ortseingang von Niederhelden, also geographisch mitten im Repetal entstanden ist, hat etwa 2,4 Mio. Euro gekostet und versetzt die Feuerwehrmänner und -Frauen im Repetal in die Lage, feuerwehrtechnisch auf modernstem Niveau ihren Dienst zu tun.

Damit setzt die Hansestadt Attendorn einen wichtigen Teil des Feuerwehrkonzeptes 2020 um, nämlich eine gemeinsame Unterbringung der früheren Löschgruppen Helden und Dünschede und damit die Bildung einer starken Stützpunktfeuerwehr im Repetal. Angesichts der immer vielfältigeren Aufgaben einerseits, angesichts aber auch einer schwierigeren Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrleute andererseits, soll so der Weg in die Zukunft beschritten werden. Oder, wie es Kreisbrandmeister Lütticke, sinngemäß treffend ausdrückte: „Nicht die Feuerwehr im Repetal braucht so ein Feuerwehrhaus; die Bürger im Repetal brauchen es.“

Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die zu diesem gelungenen Bau beigetragen haben. Vom Architekten und den beteiligten Mitarbeitern in der Verwaltung über die bauausführenden Firmen bis hin zu den involvierten Feuerwehrkameraden. Ein ganz besonderes Lob gebührt den Feuerwehrleuten im Repetal, dass sie freiwillig – ohne dass dies zunächst geplant war – ihre beiden bisherigen, altbewährten Löschgruppen aufgegeben, um in einem gemeinsamen Löschzug zusammenzuarbeiten. Das ist nicht selbstverständlich, aber genau diese Kooperationsbereitschaft zeichnet die freiwillige Feuerwehr aus. Das, wie auch die Anwesenheit so vieler Vereinsvertreter aus dem Repetal, macht mich optimistisch. Das außerordentliche ehrenamtliche Engagement der Menschen dort, aber auch die Bereitschaft der Stadt, kräftig in die Ausrüstung und Unterbringung ihrer Feuerwehreinheiten zu investieren, macht unsere freiwillige Feuerwehr fit für die Zukunft.

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